Gemeinschaftspraxis
Frauenärzte
Dr. med Tomás Bühler
Dr. med. Gabriele Gläser


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Umweltmedizin

Die Umweltmedizin ist die Lehre von der Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen, die mit Umweltfaktoren in Verbindung gebracht werden.

Umwelteinflüsse bzw. die kontinuierliche Exposition von Umweltbelastungen sind von zunehmender Bedeutung für die Entstehung von Alterungsprozessen und einer Reihe schwerwiegender Krankheitsbilder mit meist fatalem Ausgang. Zu diesen zählen insbesondere Tumorerkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und möglicherweise auch Autoimmunerkrankungen.

Insbesondere die toxische Belastung der Nahrungsmittelkette und der unmittelbaren physischen Umgebung sind für eine Vielzahl von Langzeiterkrankungen verantwortlich. In diesem Zusammenhang sind aber auch Viren, Strahlung und Tabakkonsum, Lärm und Smog sowie soziale und sozial-ökonomische Umstände als Umweltfaktoren (Synonyme: ökologischer Faktor beziehungsweise Ökofaktor) von erheblichem Einfluss zu verstehen. Auch Medikamente können durch ihre oftmals erst über erhebliche Zeiträume in Erscheinung tretende Nebenwirkungen zu Quellen derartiger toxischer Umwelteinflüsse werden.

Die karzinoge Wirkung einer großen Anzahl sogenannter Umweltnoxen ist weitgehend bekannt, weniger verstanden sind jedoch die oftmals hochgefährlichen Auswirkungen von weit verbreiteten, vielfach eingesetzten Materialien, die durch ihre Platzierung in einer Vielzahl von Abläufen des täglichen Lebens über längere Zeiträume erhebliche toxische Wirkungen entwickeln können. Zu diesen zählt unter anderem Aluminium, das insbesondere in seiner Nutzung für Küchenutensilien im Rahmen der täglichen Nahrungszubereitung in direkten Zusammenhang mit der Entstehung von Morbus Alzheimer gebracht wird.

Für das Mammakarzinom (Brustkrebs) werden beispielsweise Röntgenstrahlen (Exposition gegenüber ionisierender Strahlung) u. a. verantwortlich gemacht.

Soweit notwendig, wird im Rahmen von laboranalytischen Verfahren eine weitere Diagnostik eingeleitet.

Wichtig ist das Erkennen von Umweltbelastungen und die damit mögliche Expositionsprophylaxe, d. h. das Meiden der Noxe (des Giftes).