Frauengesundheit
Nachfolgend die Darstellung der häufigsten gynäkologischen Tumorerkrankungen (Krebserkrankungen), die von besonderer Bedeutung für die Frauengesundheit sind:
Das Mammakarzinom (Synonym: Brustkrebs) ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung (Krebserkrankung) bei Frauen.
Die Erkrankung tritt insbesondere bei Frauen zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. 30 % der betroffenen Frauen sind jedoch jünger als 40 Jahre.
Das theoretische Risiko, bis zum Alter von 74 Jahren an Brustkrebs zu erkranken, liegt für jede gesunde Frau bei circa 8 %.
Das Endometriumkarzinom (Synonym: Uterus- oder Korpuskrebs (Gebärmutterkrebs oder Gebärmutterkörperkrebs); Gebärmutterschleimhautkrebs) betrifft vorwiegend Frauen in der zweiten Lebensphase.
Die Häufigkeit von Neuerkrankungen liegt bei circa 30 Fällen pro 100.000 Frauen pro Jahr.
Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 75. und 80. Lebensjahr, wobei jedoch etwa fünf Prozent der Frauen jünger als 40 Jahre sind.
Das Ovarialkarzinom (Synonym: Eierstockkrebs) ist der dritthäufigste maligne (bösartige) Tumor der Frau.
Die Häufigkeit von Neuerkrankungen beträgt 15 Fälle pro 100.000 Einwohner pro Jahr.
Das Risiko, an einem Ovarialkarzinom zu erkranken, steigt ab dem 60. Lebensjahr stark an, jedoch sind in circa zehn Prozent der Fälle auch Frauen unter dem 40. Lebensjahr betroffen.
Etwa 10% der Ovarialkarzinome sind genetisch bedingt.
Das Zervixkarzinom (Synonym: Kollumkarzinom, Gebärmutterhalskrebs; Portiokarzinom, Gebärmuttermundkrebs) ist die häufigste bösartige Neubildung des weiblichen Genitals.
In Deutschland liegt die Häufigkeit von Neuerkrankungen bei etwa 13 Fällen pro 100.000 Frauen pro Jahr.
Es gibt zwei Erkrankungsgipfel, wobei der frühe Gipfel zwischen dem 35. und 54. Lebensjahr und der späte Gipfel nach dem 65. Lebensjahr liegt.